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Teil II: Neubeginn und Wiederaufbau PDF Drucken E-Mail

Teil II: Neubeginn und Wiederaufbau

1950

Am 16. Dezember 1950 fand die erneute Wiedergründung des Vereins als „Musikverein Frohsinn Mimbach“ nach Inkrafttreten des Saarländischen Vereinsgesetzes statt.

Vorsitzender: Walter Ringle

„Es war eine schwierige Aufgabe, mit den wenigen Mitgliedern und ohne Geld eine Theaterbühne und mit den Einnahmen aus den Theateraufführungen Instrumente für das neugegründete Streichorchester zu beschaffen.“

1953

50-jähriges Stiftungsfest am 21.06.1953

Erster Auftritt des neugegründeten Blasorchesters:

Unter der Leitung von Josef Wesely wird der „Torgauer Marsch“ gespielt.

Beim Fest werden 2123 Liter Bier konsumiert und damit 118.365.- ffrs umgesetzt.
Allein die 14 Musiker des Vereins verzehrten 115 Liter Bier über die drei Tage.

1954

Der Musikverein ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Mimbacher Ortsvereine am 21.09.1954.

Das Blasorchester wirkt am 24.10.1954 bei der Grundsteinlegung des Matthias-Claudius-Heimes und am 31.10.1954 bei der Glockeneinholung mit.

Aufführung großer Theaterabende z.B. mit dem Stück : „Die Borjemeschderwahl“

1955

Der Musikverein ist Gründungsmitglied des Bundes Saarländischer Musikvereine (BSM) am 09.01.1955 im Johannishof in Saarbrücken.

Am Neujahrstag wird ein Familienabend mit Theater, Tanz und Tombola veranstaltet.

Die Mitgliederversammlung am 12.03.1955 musste noch beantragt und vom Bürgermeister genehmigt werden.

Die Gagen für die Musiker des Blasorchesters werden wie Löhne behandelt und stark verhandelt. So verlor der Musikverein einen Auftritt in Walsheim, weil die Gersheimer Musiker das Angebot der Mimbacher um 5000.- ffrs unterboten. Sie spielten für 25000.- ffrs.

1956

Teilnahme des Blasorchesters bei der Einweihung des Matthias-Claudius-Heimes am 02.04.1956 durch Pfarrer Götz

Übertragung des Dorf- und Heimatabends durch „Radio Saarbrücken“ aus dem Saal Hunsicker unter Mitwirkung des Musikvereins.

Beim Ausflug der Musiker ins Reich, also in die "Palz", mussten nicht unerhebliche Zollformalitäten eingehalten werden. Heutzutage im vereinten Europa unvorstellbar!

1957

Nach dem Tod des Dirigenten Josef Wesely am 03.02.1957 übernimmt Theo Puderer die Leitung des Orchesters.

Am 09.02.1957 wird vom Club der Schelmenbachspatzen eine Gala-Kappensitzung veranstaltet, bei der das Blasorchester mitwirkt und Werner Geißel die Schunkellieder singt.

Der Club der Schelmenbachspatzen beantragt die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft der Ortsvereine.

Der Musikverein sendet drei seiner Musiker zu Bläserlehrgängen. Dies sind:

Albert Nehlig                 21 Jahre           Trompete

Gerhard Hussong          21 Jahre           Klarinette

Karl-Heinz Linn             18 Jahre           Saxophon

Das 1. Wertungsspielen des Kreises St. Ingbert – Homburg wird vom Musikverein am 08.09.1957 im Saal Hunsicker durchgeführt. Wertungsrichter der Mimbacher Kapelle war Bundesdirigent Robert Klein.

       

Am 25.12.1957 findet im Saal Hunsicker die 1. Weihnachtsfeier des Musikvereins statt. Die Programmpunkte bilden das Blasorchester, eine Theateraufführung und eine Tombola.

1958

Gründung einer Akkordeongruppe mit 14 Jungen und Mädchen unter der Leitung von Theo Puderer.

Der Musikverein Frohsinn Mimbach veranstaltet das erste Waldfest am „Exbrinnche“ (Exborner Weiher) im Grünbachtal.

1959

Mit der Rückgliederung des Saarlandes an die Bundesrepublik wird der  Mitgliedsbeitrag von Franc (ffrs) in DM umgestellt; er beträgt 0,30 DM monatlich.

Der Club der Schelmenbachspatzen wird als Karnevalsabteilung in den Verein aufgenommen und der Musikverein kann nun eigene Faschingsveranstaltungen/Kappensitzungen durchführen.

Der Musikverein kauft Stoff für 25 „Rote Westen“, welche dem Blasorchester den Ruf der „Roten Teufel aus Mimbach“ einbringen.

1960

Der Verein ist mittlerweile auf 233 Mitglieder angewachsen.

Das Blasorchester des Musikvereins nimmt mit seinen Gästen– der Kapelle aus Neuffen/Schwäbische Alb- am Bundesmusikfestival in Saarbrücken teil.

Beim Massenchor im Ludwigsparkstadion musizieren 170 Kapellen mit insgesamt ca. 4000 Musikern.

In den Verein kann man nur nach schriftlichem Antrag aufgenommen werden. Über die Aufnahme entscheidet dann der Ausschuss.

1961

Das Blasorchesters nimmt an der Einweihung des neuen Mimbacher Sportplatzes teil.

Der Verein feiert 10 Jahre Wiedergründung.

Festpreise waren           Bier 0,5 l           0,80 DM

                                   Sprudel V3        0,40 DM

                                   Wurst               0,80 DM

Das Blasorchester hat 17 Musiker und 3 Nachwuchsmusiker

1962

Im Oktober wird Albert Nehlig Dirigent des Blasorchesters.

Am 4. Advent nimmt das Blasorchester am Festgottesdienst zur Wiedereinweihung der Mimbacher Christuskirche teil.

1963

Vorsitzender: Otto Ringle

Teilnahme am Faschingsumzug der neuen BKG in Blieskastel.

60-jähriges Stiftungsfest vom 29.06 bis 01.07.63 unter der Schirmherrschaft von Minister Julius von Lautz.

Das diesjährige Wertungsspielen findet am 15.12.1963 in der Bliesgau-Festhalle Blieskastel statt.

1964

Das Blasorchester begleitet die 1. Mannschaft des TUS nach Altheim zum Saisonabschlussspiel als frischgebackenen Meister.

Beim Einzug in Mimbach geben die Musiker den Fußballern das musikalische Ehrengeleit.

1966

Vorsitzender: Gustav Hussong

Das Blasorchesters nimmt bei der Einweihung der Leichenhalle und am 12.06.1966 bei der Glockeneinholung teil.

Rudi Hertel wird neuer Leiter der Akkordeongruppe.

Bei der Volksschule Mimbach wird ein Antrag gestellt, dem Musikverein Jugendwerbung in der Schule zu erlauben.

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