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Protestantische Kindertagesstätte Mimbach - Im Bienenstock - da ist was los PDF Drucken E-Mail

Große Aufregung herrschte im Mimbacher Kindergarten, wollten wir doch einen echten Bienenstock besuchen. Im Rahmen des Frühlingsthemas „Das Leben der Honigbiene“ hatten wir schon vorbereitend über die Bedeutung der Bienen für die Pflanzen und den Menschen gesprochen. Wir hatten uns die Arbeitsgeräte des Imkers angeschaut, neue Begriffe gehört, wie z.B. Stockmeißel, Zwischenwände, Waben und vieles mehr. Dann war es endlich soweit, wir durften uns das ganze Bienenvolk beim Imker ansehen.
In zwei Gruppen fanden wir uns bei Herrn Götz, einem Hobbyimker in der Nachbarschaft des Kindergartens, ein.
 

Nachdem die Kinder einen großen Bienenwachsklumpen, Propolis (Medizin der Bienen), und von den Bienen ausgebaute Waben bestaunt hatten, ging es daran, sich Schutzkleidung anzuziehen. Etwas ängstlich schauten nicht nur die Kleinsten, als ihnen Hut und Schleier bzw. eine Imkerbluse übergezogen wurden. Auch Handschuhe brauchten wir, bevor wir wie eine Karawane von Außerirdischen zum Bienenstock zogen.
Mit großem Interesse hörten wir Herrn Götz zu, wie er vom Leben im Bienenvolk erzählte. Die Kinder konnten Jungbienen beim Schlüpfen zusehen und entdeckten schließlich auch die Königin, die an einem Punkt auf dem Rücken und an ihrem größeren Hinterleib zu erkennen war. Männliche Bienen, die Drohnen, konnte man sehen und die Kinder beobachteten Arbeiterinnen, wie sie mit ihren gelben Pollenhöschen ins Flugloch krabbelten.
In einigen Waben konnte man Eier erkennen, in einigen die Larven, viele Waben waren mit Deckeln aus Wachs versehen. In manchen glänzte der Honig.
Dass die Bienen den Honig nicht für uns, sondern als Wintervorrat für ihr Volk sammeln, haben die Kinder verstanden. Dass der Imker den Bienen den Honig wegnimmt und ihnen dafür Ersatzfutter gibt, haben sie auch gelernt.
Weil das Lernen über alle Sinne erfolgt, durfte der Geschmacksinn nicht fehlen. Beim gemeinsamen Frühstück am Montag gab es Honigbrote und Obstsalat mit Honig. Dabei verbreiteten Honigwachskerzen ihren angenehmen Duft.
Wie im Mimbacher Kindergarten üblich, wurde das Thema auch in Musik und Tanz umgesetzt. Acht Kindergartenkinder schlüpften in die Rollen der Bienen und zeigten tänzerisch das Sammeln von Nektar.
Im Rahmen eines Elternnachmittags, bei Kaffee und Kuchen, stellen die Kinder mit Begeisterung dar, was sie mit Judith einstudiert hatten.
Die Erzieherinnen bedanken sich herzlich bei Herrn Joachim Götz sowie bei den Müttern und Omas, die für den Elternnachmittag einen Kuchen gespendet haben.

Trude Jünke

 
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