Neugestaltung „Exbrünnchen“

Der Ortsvorsteher informiert


Neugestaltung des Umfeldes „Exbrünnchen“ ( Exbornquelle ) im Mimbacher Grünbachtal kann beginnen


Bereits für das Jahr 2007 wurde vom Ortsrat Mimbach die Neugestaltung des Umfeldes Exbrünnchen beim Ministerium für Umwelt zur Bezuschussung angemeldet. Innerhalb dieser Zeit haben immer wieder bohrende und beharrliche Nachfragen nun endlich zu einem positiven Bescheid geführt. Anfang Mai wurde mir der Zuwendungsbescheid des Ministeriums für Umwelt zugesandt. Die Gesamtkosten der Neugestaltung in Höhe von 36.300 Euro werden durch das zuständige Ministerium zu 55 % bezuschusst. Die kommunalen Eigenmittel, die aus dem Ortsratsbudget in Höhe von 16.335,- Euro angespart wurden, werden durch die Europäische Union mit 15.252 Euro, durch den Bund mit 2.828,- Euro sowie das Land mit 1.885,- Euro bezuschusst. Das lange Warten hat sich nun endlich gelohnt.


Das „Exbrünnchen“ im Grünbachtal, direkt am Gänseweg gelegen war jahrzehntelang ein vielbesuchter Rast- und Ruheplatz in Mimbach. Vor Jahren wurden die dort stehenden uralten Fichten gefällt. Seither wurde das Gelände immer mehr vernachlässigt und befindet sich heute in einem äußerst unansehnlichen Zustand. Es besteht der dringende Wunsch von vielen Mimbacher Bürgern, das „Exbrünnchen“ und damit die gesamte Anlage wieder zu dem zu machen was es einmal war. Ein attraktiver Anziehungspunkt für Wanderer und Naherholungssuchende. Auf Initiative des Ortsrates Mimbach wurde der Beschluss gefasst, nach Möglichkeiten zu suchen, diesen Wunsch Realität werden zu lassen.


Das Gelände wurde von Herrn Alexander Schmeer vermessen und von mir auf eigene Kosten neu überplant. Die Planung setzt das „Exbrünnchen“ wieder in den Mittelpunkt der gesamten Anlage und wertet durch die vorgesehenen Maßnahmen, -Trockenmauer, Ruhebänke, Begrünung, die dortige Fläche erheblich auf. Wer den barocken Bauerngarten kennt, kann sich vorstellen wie diese Anlage einmal aussehen wird.


Um wie gesagt den „Exbrunnen“ wieder ins Zentrum zu rücken , schien es als beste Idee , ihn auch in ein Zentrum zu setzen; nämlich in das Zentrum eines Kreises. Dieser Kreis besteht aus einer Bruchsteinmauer die als Sitzmulde ausgebildet ist. Der Innendurchmesser dieser Sitzmulde beträgt ca. 6,50 m. Die Oberkante dieser Mauer schließt mit der Gelände-Oberfläche in Höhe der Bodenplatte der Fischerhütte ab. Durch die Tiefe der Sitzmulde von etwa einem halben Meter, kommt der alte Quellstein wieder mehr zur Geltung, da er jetzt wieder in einer Ebene sitzt (Ursprungsniveau der Quelle), und ringsum frei erkennbar ist.

Der Quellstein und seine Zugangstreppen links und rechts bilden nun das Zentrum der Sitzmulde.

Die Sitzmulde selbst und der Quellstein sind jeweils durch drei Stufen zugänglich.


Die Quelle selbst sowie deren Bachlauf bleiben von der Baumaßnahme unberührt. Es soll lediglich im Bereich des Quellsteins das ursprünglich vorhandene Niveau wieder aufgenommen werden.

Des Weiteren soll wieder eine Treppe wie sie früher schon einmal vorhanden war, den Zugang zur Quelle im hinteren Bereich erleichtern.

Der Hangbereich zur Straße soll durch bepflanzte Trockenmauern in zwei Terrassen gestaltet werden, und durch Nischen mit Ruhebänken aufgelockert werden.

Der Weg zur Quelle wird mit einer wassergebundenen Wegedecke versehen. Zusätzlich sollen ortstypische Laubbäume gepflanzt werden, als Erinnerung an die ehemalige Fichtenallee.


Endlich kann wieder ein lang gehegter Wunsch der Mimbacher Bürgerinnen und Bürger in die Realität umgesetzt werden. Mein Dank gilt daher allen, die sich für diese Maßnahme eingesetzt haben.

PLANANSICHT 1

PLANANSICHT 2

Ihr Ortsvorsteher

Gerd Weinland
(gw)