Die 60er Jahre

1960

Die Gemeinden Mimbach, Webenheim und Breitfurt gründen den Wasserzweckverband Kahlenberg, um die Trink- und Löschwasserversorgung des Kahlenberger Hofes, des Freishauser Hofes, des Neukahlenberger Hofes, des Grünbacher Hofes und des Kirchheimer Hofes sicherzustellen.

 

 

 

1961

Die Sportplanungskommission des Saarlandes genehmigt den Endausbau des Sportplatzes, im August wird der Sportplatz mit einem großen Sportfest eingeweiht.

 

 

 

1962

Durch eine im Amtsblatt Nr. 52 veröffentlichte Bekanntmachung der Obersten Naturschutzbehörde wird ein südwestlich von Mimbach gelegenes Gelände (Orchideengebiet) der Gewanne Badstube zum Naturschutzgebiet erklärt.

Günter Müller wird als Schulleiter an die ev. Volkschule Mimbach versetzt.

Der Luftchutz-Bereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr wird ein bundeseigenes Tanklöschfahrzeug (TLF 16) zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

 

1963

Am ersten Advent beschließt.ein Festgottesdienst umfangreiche Renovierungsarbeiten an und in der Mimbacher Kirche.

 

 

 

1964

Der Gemeinderat billigt den Bau einer Leichenhalle und die Einführung der staubfreien Müllabfuhr.

Mimbach hat jetzt 920 Einwohner.

Die erste Mannschaft des TuS Mimbach erringt die Meisterschaft der C-Klasse, Gruppe Blies, sie steigt in die B-Klasse auf.

 

 

 

 

 

1965

Mimbach nimmt am Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden teil und wird 2. Kreissieger.

Die Müllabfuhr wird am 1.7. eingeführt.

Der Martinshof wird in der Gewanne Im Dabertsacker von der Familie Kahl als Aussiedlerhof erbaut.

 

 

 

 

 

1966

Im Rahmen der Neugliederung des Saarländischen Schulwesens werden die Volksschulen Mimbach und Webenheim zusammengelegt.

Das gemeindeeigene Stromnetz wird an die Pfalzwerke verkauft. Kurz darauf entwenden nächtliche Diebe die Kupferleitung Ortsende Mimbach-Pumpstation Exborn.

Einweihung der Leichenhalle

Fertigstellung des Umkleidegebäudes am Sportplatz

Im Herbst wird zum ersten Mal eine Altenfeier durchgeführt.

Das 1950 angeschaffte Geläut weist erhebliche Mängel auf, die mit technischen Mitteln nicht zu beseitigen sind. Der Glockenausschuß beschließt deshalb, vier neue Glocken unter Inzahlunggabe der alten Glocken zum Preise von 23000 DM bei der Glockengießerei Gebr. Bachert in Bad Friedrichshall gießen zu lassen.. Die politische Gemeinde bewilligt dazu einen Zuschuß von 10000 DM.

 

 

 

 

 

 

Die Jagdgenossenschaft Mimbach wird gegründet.

 

 

 

1967

Bürgermeister Richard Carbon wird mit der Freiherr-vom-Stein Plakette ausgezeichnet.

Mimbach wird 2. Kreissieger im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden.

Das ehemalige Schulhaus in der Mühlgasse, 1755 einstöckig errichtet und 1873 aufgestockt, von 1928 bis August 1967 als Bürgermeisteramt verwendet, wird wegen Baufälligkeit abgerissen.. Die Gemeindeverwaltung wird in dem Geschäftshaus der Familie Hunsicker in der Haupstraße eingerichtet.

Südlich von Mimbach werden in den Gewannen Im Lenkholz, Im Pfaffenacker und Im Wückertsweiher Tiefbohrungen (400 m) niedergebracht, um die Wasserversorgung der Stadt Saarbrücken zu sichern.

Verabschiedung von Pfarrer Goetz

Die Raiffeisenkasse Mimbach fusioniert mit der Raiffeisenkasse Webenheim.

Die Freiwillige Feuerwehr erhält einen Pulverlöschanhänger zur Bekämpfung von Ölbränden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1968

Gründung des DRK-Ortsvereins

Die Ev. Volksschule wird Mittelpunktsschule für die ev. Kinder aus Mimbach, Webenheim, Blieskastel, Böckweiler und Walsheim in den Klassen 5 bis 8.

Lehrer sind damals Günter Müller als Schulleiter, Hildegard Boussonville, Werner Ehrmanntraut und Karl-Heinz Jung.

Im Grünbachtal wird in der Gewanne Im Gänssteigergrund der Gänssteiger Hof von der Familie Hussong als Aussiedlerhof errichtet.

 

 

 

 

 

 

1969

Im April wird Pfarrer Filippo Pace durch Dekan Lugenbiehl in sein Amt als Pfarrer der Pfarrei Mimbach eingeführt, zu der neben Mimbach noch Weben-heim und Wattweiler gehören.

Bei Ausschachtungsarbeiten wird auf dem Grundstück von Ortwin Ringle ein bronzezeitliches Grab der Urnenfelderkultur freigelegt, das unter anderem ein 50 cm langes Bronzeschwert enthält, das zu den besten Funden gehört, die aus jener Zeit im Saarland gemacht worden sind.

Ausbau der Waschgasse

 

 

 

 

 

1970

Schließung des Volksbades

Abbruch des Waschhauses

Aufhebung der Konfessionsschulen im Saarland: Beginn der 2. Stufe der Zentra-lisierung im saarländischen Volksschulwesen. Alle Schüler ab der Klassenstufe 5 werden der Hauptschule Blieskastel zugewiesen, Mimbach wird Zweigschule mit 3 Klassen.

Das Hochwasser im Mai macht den Einsatz der örtlichen Feuerwehr u.a. auch in Zweibrücken erforderlich.

 

 

 

 

 

 

1971

Die Gemeinde Mimbach tritt dem Schulzweckverband Blieskastel bei.

Bildung des Planungsverbandes Raum Blieskastel aus den Gemeinden Mimbach und Webenheim und der Stadt Blieskastel für die Erschließung von Industrie- und Gewerbegebiet.

Das Schwimmbad Mimbach erhält eine Umwälzanlage.

Die Leichtathletikabteilungen des TuS Mimbach und des Turnvereins Webenheim schließen sich zur LG Bliestal zusammen, die in der Folgezeit auf Landes-, Regional- und Bundesebene bis heute große Erfolge aufzuweisen hat.

Die Kirchengemeinde Wattweiler wird nach jahrhundertelanger Zugehörigkeit zur Pfarrei Mimbach nach Mittelbach umgepfarrt.

 

 

 

 

 

 

 

1973

Beginn der Erschließungsarbeiten. für das Baugelände In der Großen Acht

Die Mimbacher Mühle stellt den Mahlbetrieb ein. Zu diesem Zeitpunkt ist die Mimbacher Mühle der älteste Gewerbebetrieb der Bundesrepublik.

Durch den Einbau einer Funkalarmeinrichtung kann die Alarmierung der Feuerwehr nun auch durch die Funkzentrale in Homburg erfolgen.

 

 

 

 

 

1974

Durch das Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Saarland wird Mimbach am 1. Januar 1974 Stadtteil der Stadt Blieskastel. Rudolf Gentes (SPD) und Lothar Kreutz (CDU) werden als Vertreter Mimbachs in den Stadtrat gewählt.

Nach der Gebietsreform wurden zur Unterstützung der Verwaltung und des Stadtrates in den einzelnen Stadtteilen Ortsräte gebildet. Nach den Kommunal-wahlen werden Günter Müller Ortsvorsteher und Egon Ungerbühler stellvertre-tender Ortsvorsteher.

Die Kreise Homburg und St. Ingbert werden aufgelöst und bilden künftig den Saar-Pfalzkreis mit dem Landratsamt in Homburg.

Die Volksschule Mimbach wird mit Wirkung vom 1.8.74 aufgelöst. Die Grund-schüler aus Mimbach und Webenheim besuchen fortan die Grundschule in Breitfurt.

Der Rat der Stadt Blieskastel vergibt im Dezember die Arbeiten zum Bau des Schulzentrums Bliesaue, das auf Teilen der ehemaligen Gemarkungen Webenheim und Mimbach errichtet wird.

 

 

 

 

 

Die Freiwillige Feuerwehr Mimbach wird als Löschbezirk in die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Blieskastel eingegliedert.

 

 

 

1975

Der MGV 1864 Mimbach startet mit einem Gemischten Chor in das neue Vereinsjahr.

Im August wird Pfarrer Pace verabschiedet, der wegen Krankheit vorzeitig in den Ruhestand tritt.

Die 1. Mannschaft des TuS Mimbach  erhält in  ununterbrochener Folge zum 16. Mal den Fairneßpreis des Saarländischen Fußballverbandes. Die Fußball Woche kommentiert: „Mimbach- die fairste deutsche Mannschaft“.

 

 

 

 

 

1976

Das Presbyterium beschließt, Fridolin Grund als Pfarrer von Mimbach der Kirchenregierung in Speyer vorzuschlagen.

Am 29. September wird das Schulzentrum Bliesaue mit Hauptschule und Realschule offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Der neugegründete Mimbacher Kinderchor tritt zum ersten Mal in einem Konzert auf.

Am 10.8. erreicht Mimbach die 1000-Einwohnergrenze, Joseph Gleißner bezieht an diesem Tag sein Haus in der Richard-Wagner-Straße.

DerAngelsportverein Mimbach wird gegründet.

Der MGV 1864 Mimbach ändert seinen Namen in GV 1864 Mimbach.

 

 

 

 

 

 

 

 

1977

Das Freizeitzentrum in der Bliesaue mit Sporthalle und Hallenbad wird seiner Bestimmung übergeben.

Die Gemeindebücherei Mimbach wird geschlossen.

 

 

 

 

1981

In einer Sitzung des Bauausschusses der Stadt Blieskastel wird bekannt, daß Bürgermeister Gehring beabsichtigt, der Verwaltung die Schließung des Mim-bacher Schwimmbades vorzuschlagen. Diese Absicht ruft in Mimbach große Empörung hervor. In mehreren Sitzungen befaßt sich der Ortsrat mit dem Problem und besteht auf der Erhaltung des Schwimmbades, das durch Ausbesserungsmaßnahmen wieder attraktiv werden könnte. In einer Bürgerversammlung am 18. Mai im überfüllten Saal des Matthias-Claudius-Heimes fordern über 250 Anwesende mit Nachdruck den Erhalt des Schwimmbades. In einer Unterschriftenaktion unterstützen 1295 Personen aus Mimbach und den angrenzenden Stadtteilen die Forderung auf Erhaltung des Bades.

In einem Protestmarsch ziehen mehr als 200 Mimbacher und Breitfurter am 25. Mai 1981 zum Rathaus, wo in einer Stadtratssitzung über den Initiativantrag der SPD-Fraktion auf baldige Öffnung des Mimbacher Bades beraten und beschlossen wird. In der wohl „spannendsten Sitzung seit Bestehen der neuen Stadt Blieskastel“ (Saarbrücker Zeitung) wird in geheimer Wahl mit 17:16 Stimmen und 4 Enthaltungen der Antrag auf Öffnung des Schwimmbades abgelehnt. Damit ist der Schicksal des Mimbacher Bades entschieden. Eine große Enttäuschung macht sich unter den Mimbachern breit. Aus Protest lehnen die Vereine eine Teilnahme am diesjährigen Blieskasteler Altstadtfest ab, die Arbeitsgemeinschaft der Ortsvereine veranstaltet stattdessen zum gleichen Zeitpunkt ein Dorffest, das mit etwa 5000 Besuchern ein voller Erfolg wird und die einhellige Ünterstützung der Schwimmbadsache widerspiegelt.

Der Erlös des Protest-Dorffestes wird dem Ev. Kindergarten zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

 

1982

Durch Eisbruch entstehen im Januar große Schäden an Bäumen und Sträuchern.

Die Mimbacher Straußbuben und -mädchen verunglücken bei ihrer Rundfahrt vor der Kirmes auf der Landstraße zwischen Breitfurt und Bliesdalheim. Zum Glück wird niemand ernsthaft verletzt.

Beginn der Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Im Widdumshof

Im Oktober beginnt der Angelsportverein mit den Erdarbeiten für den Bau des Fischweihers im Grünbachtal.

 

 

 

 

 

 

1983

Inbetriebnahme des Fischweihers

Gründung einer Jugendfeuerwehr

 

 

 

 

1984

Bürgermeister Gehring wird wiedergewählt.

Die Jagdgenossenschaft beschließt die Neuverpachtung der Jagd. Dr. Degro wird Nachfolger von Altpächter Pirrung.

Der erste Weihnachtsmarkt als Tag der Begegnung im Advent an der Christuskirche ist ein voller Erfolg.

 

 

 

 

 

1985

Der Neukahlenberger Hof wird vom Haus Sonne in Walsheim erworben und wird Zentrum für Beschäftigungstherapie pflegebedürftiger Kinder und Jugendlicher.

Der erste Teilabschnitt des Radwegs Mimbach-Breitfurt wird begonnen.

 

 

 

 

1986

Eine Bürgerbefragung zur Umgestaltung der Anlage am ehemaligen Schwimm-bad wird durchgeführt.

Die Wände des Wasserbeckens des Schwimmbades werden abgebrochen.

Ein heftiges Unwetter verursacht enorme Schäden an Feldern, Feldwegen und vor allem auch am Sportplatz:

 

 

 

 

 

1987

Dr. Werner Moschel aus Webenheim wird zum hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Blieskastel gewählt.

Das Gelände am ehemaligen Schwimmbad wird zu einer Freizeitanlage umgestaltet

 

 

 

 

1988

Die Jahreshauptversammlung des GV 1864 Mimbach beschließt die Auflösung des Vereins.

Die 1. Mannschaft des TuS Mimbach erringt die Meisterschaft der Kreisliga B Blieskastel.

Die Verbindungsstraße zwischen dem Industriegebiet und dem Neubaugebiet Am Keltengrab wird gebaut.

wird zum zweiten Male ein Dorffest im ehemaligen Schwimmbadgelände veranstaltet.

Die Theatergruppe tutgut tritt zum ersten Mal auf.

 

 

1989