20. Jahrestag des Mauerfalls

Gut besuchter Bildervortrag in der Webenheimer Martin-Luther-Kirche

Am 20. Jahrestag, Montag, 9. November gab es in der Webenheimer Kirche einen Bildervortrag zu dem Mauerfall in Berlin. Klaus Rink, gebürtiger Berliner, erzählte seine Erlebnisse vor und nach dem Mauerfall in Berlin, den er hautnah miterlebt hat. So konnte er spannend und authentisch über die dramatischen Erlebnisse berichten. Als kleiner  Junge beobachtete er mit seinem Vater die Bauarbeiter, die am 13.August 1961 die Mauer errichtet hatten.

Er schilderte seine privaten Erlebnisse in der Nacht des Mauerfalls unterstützt durch einen Bildervortrag. Presbyter Christoph Schwarz war nach der Wende viermal in Cottbus zur Aufbauberatung im schulischen Bereich tätig. Er berichtete über seine Erfahrungen, wie die Menschen im Osten Deutschland die Zeit nach der Wende gesehen und eingeschätzt hatten. Dass die blühenden Landschaften tatsächlich durch den Soli-Beitrag geschaffen wurden, hat man von Jahr zu Jahr erlebt.

Die Gruppe „Ensemble Scheldeborn“ aus Mimbach hat den Abend mit Liedern über das Freiheitsbestreben und die Freiheitsrechte der Menschen musikalisch untermalt. Die Gruppenmitglieder Axel Weinland, Peter Baarß und Doris Hertel spielten Lieder von Reinhard Mey, Marius Müller-Westernhagen und anderen.

Für viele Besucher war es ein bewegender Moment, als zum Abschluss der Veranstaltung alle gemeinsam mit der Musikgruppe das Lied aus dem Gesangbuch anstimmten: „Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer“.

Christoph Schwarz